Eberons Blog

    Ich wollte es nur gesagt haben.

    Durchsuche Beiträge in das Leben

    *aufsteh und Glas erheb*

    Auf den Professor!

    *trink und wieder setz*

    Kennt ihr das auch?: Ihr folgt bei Twitter jemandem; dessen Tweets ziehen an euch vorbei, bis irgendwann einer seiner Tweets bis zu eurem Bewußtsein vordringt, und ihr euch fragt: »Wer ist das und wieso folge ich ihm?« Ihr überlegt hin, ihr überlegt her. Ganz dunkel meint ihr euch erinnern zu können, tatsächlich mal auf den Folgen-Knopf geklickt zu haben. Ihr könnt euch auch erinnern, ihm schon eine ganze Weile zu folgen. Nur das Warum, dessen könnt ihr euch beim besten Willen nicht mehr erinnern.

    Da seine Tweets jetzt für euch auch gar nicht so interessant oder gut sind – hey, sie ziehen immerhin schon geraume Zeit einfach an euch vorbei – wäre der logischste Schritt, das Folgen einzustellen, wäre da nicht der dumme Verdacht, daß man ihm ja doch aus gutem Grunde folgt … wenn ihr euch nur erinnertet, was dieser Grund war.

    Ich muß gestehen daß ich es langsam leid bin, daß dem Leben ständig nachgesagt wird, es sei kein Ponyhof. Natürlich ist das Leben ein Ponyhof. Das Problem ist nur, die meisten meinen, daß auf einem Ponyhof alle auf der Wiese in der Sonne liegen oder sich von einem Pony durch die Gegend tragen lassen. Dem ist nicht so. Auch auf dem Ponyhof muß jemand den Stall ausmisten, das Haus putzen und das Essen kochen.

    Aber vermutlich kümen auch die, das Leben sei eben kein Ponyhof.

    Irgendwie gaga

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    Das darf man aber auch keinem erzählen: Draußen ist es eiskalt. Deswegen heizen wir unsere Wohnungen, in die wir dann Schränke stellen, die wir wiederrum abkühlen. Mmhh … Energie sparen sieht anders aus. ;-)

    [Ich hörte gerade: »Re: Your Brains« von Jonathan Coulton]

    Haben wir im Moment also ein paar Tage richtigen Winter und was passiert: Das Ende der Zivilisation ist mal wieder nahe. Es schneit ein bißchen und wird kalt, schon soll das Strom- und Telefonnetz wenigstens partiell ausfallen … können. (Das Wort Hamsterkäufe sollen gefallen sein.) Der Verkehr bricht ja schon zusammen wenn die Straße leicht eingepudert ist. Ok, der Bahn kann man keinen Vorwurf machen, die scheint ja mit jedem Wetter und jeder Jahreszeit und überhaupt generell mit allem etwas überfordert zu sein. Es ist einfach nur noch lächerlich und hochpeinlich.

    Damals™ in der Eiszeit, als wir Menschen hier in Europa angekommen waren, sahen so unsere Sommer aus. Es gab Hitzefrei, man lief mit kurzen Ärmeln und Hosen rum. Man lag ungeniert halb- bis ganznackt auf der Höhle und ließ sich den Schnee auf den Bauch fallen. (Ja, auch damals sprach man in Wissenschaftlerkreisen schon angsterfüllt vom Klimawandel, aber egal. ;-) )

    Das waren die Sommer, die Rudi Carell meinte, als er sang: »Wann wird es mal wieder richtig Sommer? Ein Sommer, wie er früher einmal war?«

    [Ich hörte gerade: »Flame in the Night« von Freedom Call]

    *aufsteh und Glas erheb*

    Auf den Professor!

    *trink und wieder setz*

    Da heute Nacht endlich Gevatter Winter bei uns Einzug hielt und auch (etwas) Schnee im Gepäck hatte, glaube ich, daß es an der Zeit ist, ihn nach alter Väter Sitte willkommen zu heißen:

    When the snows fall and the white winds blow, the lone wolf dies, but the pack survives.

    ~Lord Eddard Stark

    Fast zweieinhalb Monate sind seit meinem letzten Blogartikel verstrichen!? Kinners, wo ist die Zeit nur hin? Ich muß gestehen, daß diese zweieinhalb Monate nur so an mir vorbeigeschossen sind. Ich kann andererseits nicht sagen, etwas substantielles in den Monaten erledigt zu haben. Auch blogwertes war nicht darunter. (Ok, die Bundestagswahl, aber was gäbe es da zu bloggen, was nicht anderen Ortes schon geschrieben worden wäre?)

    Wie auch immer, der Winter ist fast da, (Eigentlich sollte er schon da sein, der alte Schlawiner.) Sonntag ist schon der erste Advent. Ich gelobe Besserung und regelmäßigere Meldungen hierzublog. (Philosophische Frage am Rande: Wie lange muß man eigentlich nicht mehr geblogt haben, um den Status eines Bloggers zu verlieren?)

    [Ich hörte gerade: »Sail the Sky« von Bedlam Bards]

    #Haßberon

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    Der gestrige Schlag-den-Raab-Kandidat wirkte in der Sendung recht überheblich und arrogant. Damit war er weder Liebling des Saalpublikums noch der Twitter-Gemeinde. Ersteres buhte ihn nach seinem Sieg offen aus (das war meiner Meinung nach übertrieben), letztere fühlt sich als etwas besseres und mobbte, was das Zeug hielt. (Stichwort #hassmartin) Ich möchte an dieser Stelle auch nicht verhehlen, daß er auch mir sehr unsympathisch war. (Spätestens nach seiner Reaktion darauf, daß Stefan die USA zu Europameister im Frauenfußball erklärte.)

    Nichtsdestoweniger, liebe Twitterer, seid ihr kein bißchen weniger arrogant als Hans-Martin es war, ganz im Gegenteil. So ungern ich es tue, aber FAZ.net haben völlig recht, wenn sie schreiben:

    Unklar blieb dabei allerdings, welchen Grund nun ausgerechnet diese Leute haben sollten, sich mit ihrer begeistert zur Schau gestellten Asozialität dem sozial ungeschickten Kandidaten überlegen zu fühlen.

    Das Internet scheint eine Erfindung zu sein, von der sich Forken- und Fackelproduzenten wegen fehlender Lobby nicht erholen werden.

    Dir, Hans-Martin, möchte ich zum letztlich verdienten Sieg gratulieren, und euch Twitterern möchte ich danken, daß ich mich mal wieder für mein Menschsein schäme.

    Sind Menschen, die zuverlässig unzuverlässig sind, zuverlässige oder unzuverlässige Menschen?

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